Die Landgastlichen – Ihre Winzer und Bauernhöfe im Kraichgau-Stromberg

Weinlexikon

 

Abgang

RebeDer Nachgeschmack, der im Mund nach einem Schluck erhalten bleibt. Gemessen wird der Abgang in „Caudalies“ (Abgangin Sekunden)

 

Atmen
Durch Dekantieren und offenes Stehen lassen, wird ein Wein eine gewisse Zeit der Berührung mit Luft ausgesetzt

 

Ausbau
Reifung des Weins in Holzfässern, Edelstahltanks oder anderen Behältnissen für die bessere Trinkreife.

 

Auslese
Auch Spätlese genannt, werden die Trauben z.T. erst im November gelesen, um eine höhere Konzentration (Öchsle weit über 100) des Traubenmostes zu erreichen. Dies ergibt sehr gehaltvolle, körperreiche Weine. (nicht zu verwechseln mit Eiswein)

 

Barrique
Standardfass von Bordeaux, Inhalt 225 l. Oft auch ein Ausdruck der Weinkenner für Wein, der in Eichenholzfässern gereift ist und daher ein Holzaroma aufweißt. Bei Weißweinen drückt sich das Aroma durch eine Vanille/Pfirsich-Nase und bei Rotweinen durch eine Kirsch-Nase aus.

 

Rebe Brut
Bezeichnung für trockene Schaumweine

 

Bukett
Der charakteristische Duft eines ausgereiften Weines

 

Böckser
unspezifischer Ausdruck für Geruchs- oder Geschmacksfehler im Wein. Dabei wird unterschieden zwischen bleibenden Weinfehlern (Essigstich, Muchsäurestich) und vorübergehenden Unsauberkeiten (etwa Hefe- oder Schwefelwasserstoftböckser, Muffton), die verschwinden, wenn der Wein Luft bekommt.

 

Dekantieren
Umgießen von Wein aus einer Flasche in eine Karaffe

 

Durchgegoren
Weine, die nach der Gärung keinen nennenswerten natürlichen Restzucker mehr haben.

 

Edelfäule
Schimmelpilz (auch Botrytis Cinerea), dessen Sporen die Beerenhaut durchdringen. Das Wasser in den Beeren verdunstet, sie schrumpeln, die Inhaltsstoffe, Zucker und Säure werden konzentriert.

 

Federweisser
Für Deutsche im Herbst unverzichtbar mit Zwiebelkuchen. Weißwein, der zwei Tage vor dem Verkauf mit der Hefe angesetzt wird und auch ungefiltert getrunken wird… VORSICHT!

 

Gärung
Umwandlung des im Most enthaltenen Zuckers in Alkohol und Kohlendioxyd (auch alkoholische Gärung genannt).

 

Halbtrocken
Geschmacksangabe für Weine mit einem Gehalt an Restzucker zwischen 10 und 18 Gramm pro Liter

 

Hefe
sitzt auf den Beerenhäuten, geht bei der Traubenpressung in den Most über und bewirkt die Umwandlung des Zuckers in Alkohol G¦rung. Wenn zuwenig Hefen im Most vorhanden sind, muß die Gärung mit Reinzuchthefen in Gang gesetzt werden

 

Kaltgärung
vor allem bei modernen Weißweinen praktizierte Gärmethode, nach der die Moste bei 14 bis 18 Grad Celsius langsam vergoren werden, um duftige, frische und jung trinkbare Weine zu bekommen.

 

Kamm
auch Rappen genannt, Stiel der Weintraube.

 

Kork
Durch einen schlechten Korken hervorgerufener unangenehmer
Beigeschmack (franz.: Bouchon)

 

RebeLese
Weinernte

 

Maischegärung
Vergärung auf der Maische, dem unvergorenen roten Traubensaft samt Schalen und Kernen.

 

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